St. Marien Schmelz/Außen mit St. Josef Schattertriesch

Auszug aus der Chronik zum 90. Geburtstag der Pfarrei "St. Marien"

90 Jahre ist unsere Pfarrei nun alt. Doch gab es in Außen schon viel früher Gläubige. Diese gingen damals unter beschwerlichen Bedingungen zum Gottesdienst in der Pfarrkirche Bettingen. Anfang des 20 Jahrhunderts wurde der Wunsch nach Eigenständigkeit zunächst in Gresaubach und dann in Außen größer und so schied zunächst 1907 Gresaubach aus der Mutterpfarrei Bettingen aus.

Und die Außener? Sie hatten die zahlenmäßig größere Bevölkerung und seit dem 19. Jahrhundert eine eigenständige Gemeinde- und Schulverwaltung und somit ein ausgeprägtes Lokalbewusstsein. Gut nachvollziehbar, dass auch in Außen der Wunsch nach Eigenständigkeit da war und größer wurde!

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Weckruf zum 90. Geburtstag der Pfarrei "St. Marien"

Seit der Gründung der Pfarreiengemeinschaft Schmelz im Jahr 2012 hat sich in unserer Pfarrei vieles verändert: Eine neue Gottesdienstordnung, weniger Präsenz der Pfarrer, viele begonnene Baustellen – und man hat das Gefühl, es geht nicht weiter ...

Für viele Gemeindemitglieder sind es zu viele Veränderungen; viele haben den Eindruck, dass zu viel verloren geht; zu gern trauern wir den vergangenen Zeiten nach. Aber hat sich wirklich alles zum Schlechteren verändert?

Wir, die Mitglieder der kirchlichen Gremien, möchten sagen: NEIN.

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Pfarrkirche "St. Marien"

aussen

Geschichte der Pfarrei St. Marien

Als Symbol des Christentums und als steinernes Bekenntnis zu unserem Glauben ragt die Pfarrkirche von St. Marien von der Höhe des Himmelberges weit über das mittlere Primstal hinaus; für alle ein Zeichen, dass nur Gott unser Heil ist. 

Gegen Ende des 19. Jhd. erwies sich die Pfarrkirche von Bettingen als zu klein. Der Plan des damaligen Pfarrers Hr. Kaas, in Bettingen eine größere Kirche zu bauen, war nicht im Sinne der Außener, die immer mehr nach Selbstständigkeit drängten. Das Bauvorhaben aber scheiterte, als im Mai 1911 Hr. Kaas starb. Das Verlangen der Gläubigen von Außen, eine eigene Kirche zu bauen, gewann von Tag zu Tag mehr an Bedeutung. Man gründete einen Kirchbauverein und bald waren die finanziellen Mittel vorhanden, um mit dem Bauvorhaben beginnen zu können. Im Jahre 1914 ging man daran, die alte Kapelle zu einer Notkirche zu erweitern. Sie bestand aus einem einfachen Hallenbau aus Backsteinen und einer primitiven Dachkonstruktion. Dieses Backsteingebäude ist heute noch vorhanden. Es steht an der Hauptstraße im mittleren Ort und dient einem handwerklichen Schreinerbetrieb. Im August 1919 erhielt die Pfarrgemeinde auch ihren eigenen Friedhof auf den Höhen des Himmelberges. Gemäß Urkunde des Bischofs Michael Felix Korum vom 18.02.1920 wurde die Filiale Außen zur selbständigen Kapellengemeinde erklärt und Hr. Karl Dahm zum Vikar ernannt. Im Jahre 1926 erfolgte dann durch Bischof Franz Rudolf Bornewasser die endgültige Erhebung der Gemeinde mit der gleichzeitigen Ernennung des Hr. Dahm zum Pfarrer. Diese erfreulichen Ereignisse gaben dem Gedanken zum Bau eines neuen Gotteshauses neue Impulse. Dank edelgesinnter Pfarrangehöriger, die sich durch Tatkraft und Opferfreudigkeit besonders auszeichneten, konnte am 21.09.1930 der Grundstein zum Kirchenneubau gelegt werden. Nach vierjähriger Bauzeit nahm die Gemeinde mit der Weihe am 28.04.1934 feierlich Besitz von ihrer neuen Kirche, die auf den Höhen des Himmelberges gleich neben dem Friedhof ihren Platzgefunden hatte.

Filialkirche St. Josef Schattertriesch

schattertriesch

Anfang der 60er Jahre und auf Initiative von Hr. Pfarrer Haan konnte man auch endlich dem Wunsche der Gläubigen des zwei Kilometer entfernten Ortsteiles Schattertriesch durch den Bau einer Filialkirche gerecht werden. Der Spatenstich erfolgte am 09.09.1962 und bereits zweieinhalb Jahre später, am 1.Mai 1965 die Weihe des Gotteshauses, das den Hl. Josef als Schutzpatron hat. Msgr. Moritz aus Trier nahm im Auftrag des H. H. Diözesanbischofs die Weihe vor. Einen besseren Tag als das Fest des Hl. Josef, der auch der Patron der Kirche ist, wie auch die Hl. Theresia vom Kinde Jesu, konnte die Pfarrei nicht wählen.

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