Das Sakrament der Taufe

Zunächst gratulieren wir Ihnen zur Geburt und hoffen, dass es Kind und Eltern gut geht!

Taufe1Taufe - Hintergründe
Die Taufe ist das erste Sakrament. Mit dem Empfang des Sakramentes gehört der Täufling Christus an. Er tritt ein in die Gemeinschaft der Gläubigen. Typisch ist die Säuglingstaufe, aber auch Kinder- und Erwachsenentaufe sind keine Seltenheit mehr. Die Taufformel: „N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" mit dem dreimaligen Übergießen des Täuflings mit zuvor geweihtem Wasser und die Salbung mit Chrisam, einem heiligen Öl, sind wesentlich für die Taufe. Die Taufe ist das Tor zum Leben und zum Christsein.

PGLogoTaufe - in heutiger Seelsorgesituation
Nun ändert sich seit Jahren die Seelsorgesituation in unserem Land und Bistum mehr und mehr. Pfarreien werden zusammengelegt, nicht mehr in jedem Ort gibt es einen eigenen Pfarrer. Dies ist auch in unserer Pfarreiengemeinschaft so.
Daher bieten wir in der Regel ein bis zwei Taufsonntage im Monat an, die für alle offen sind. Hierdurch soll aber auch der Gemeinschaftscharakter des Taufsakramentes zum Ausdruck kommen, denn die Taufe ist ein Sakrament, das die Gemeinschaft der Getauften als Ganzes angeht.

Die Tauffeier findet immer in der Pfarrkirche um 14.30 Uhr statt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Integration einer Taufe in den Sonntagsgottesdienst der Gemeinde. Dies bedarf allerdings der frühzeitigen Absprache.

Taufe – konkret
Für die Planung der Taufe nehmen Sie am besten frühzeitig Kontakt mit dem Pfarrbüro auf. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie dort mögliche Termine für die Tauffeier absprechen.
Anmeldung: Für die (schriftliche) Anmeldung Ihres Kindes bitten wir Sie, persönlich in eines der Pfarrbüros zu kommen. Die Geburtsurkunde ("Für religiöse Zwecke") bringen Sie bitte zur Anmeldung mit.
Paten: Menschen, die eine Patenschaft im kirchenrechtlichen Sinn übernehmen sollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen: sie müssen Vollmitglied in der Katholischen Kirche sein, müssen also selbst getauft, gefirmt und dürfen nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Mitglieder der evangelischen Kirche können mit der Aufgabe eines Taufzeugen betraut werden, wenn es außerdem einen Taufpaten gibt, der die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Paten und Taufzeugen müssen ihre Eignung durch entsprechende Bescheinigungen nachweisen.
Vorbereitungsgespräch: Der Geistliche, der die Taufe halten wird, setzt sich einige Tage vor der Taufe mit Ihnen in Verbindung, um ein persönliches Gespräch mit Ihnen zu vereinbaren. Dazu besucht er Sie zu Hause, oder lädt Sie zu einem gemeinsamen Gespräch mit anderen Taufeltern ein. Beim Taufgespräch geht es um die Einzelheiten des Taufgottesdienstes und um wesentliche Themen, die mit der Taufe in Verbindung stehen.
Taufe2Wichtige Gegenstände für die Taufe: Besorgen müssten Sie eine Taufkerze, die während des Gottesdienstes, aber erst nach der eigentlichen Taufe entzündet wird, und ein Taufkleid, das nach der Taufe dem Neugetauften angelegt (oder übergelegt) wird. Es ist ein Zeichen für den Neuanfang und die Verbundenheit mit Christus, mit dem wir in der Taufe sozusagen bekleidet werden. Oft werden Taufkleider über mehrere Generationen hinweg weiter gegeben. Wenn die Besorgung eines Taufkleides Schwierigkeiten bereitet, kann während der Tauffeier ein Taufkleid der Pfarrgemeinde verwendet werden oder die Stola des Taufspenders aufgelegt werden.

Wenn Sie Fragen haben können Sie sich in Verbindung setzen mit: Pfarrer Thomas Linnartz oder mit dem Geistlichen, der die Taufe Ihres Kindes hält.

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