Das Sakrament der Ehe

Wir freuen uns mit Ihnen darüber, dass Gott Sie als Mann und Frau zusammen geführt hat. Wir möchten Sie im Rahmen unserer Möglichkeiten darin unterstützen, diesen Schritt zu wagen und entsprechend der Heiligkeit, Würde und Freude des Anlasses Ihre Trauung vorzubereiten.

Kreuz1Ehe – Hintergründe
Das Ehesakrament wird oft als Sakrament der Liebe bezeichnet. Die Eheleute selbst spenden sich dieses Sakrament. Dies kann in einem Wortgottesdienst oder einer Eucharistiefeier geschehen. Die Ehepartner versprechen sich gegenseitig Liebe, Respekt und Treue bis zum Tod. Bestätigt wird diese Versprechen durch den Brautsegen und das Anstecken der Ringe. Die Braut trägt meist ein weißes Kleid, welches an die Taufe erinnert.

 

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Ehe – in heutiger Seelsorgesituation
Seit Jahren ändert sich die Seelsorgesituation in unserem Land und Bistum mehr und mehr.
Zum einen sind die Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften zahlreichen Veränderungen durch die Strukturreform unterworfen, zum anderen haben sich die Lebensbezüge vieler Menschen geändert und die Voraussetzungen für eine kirchliche Eheschließung sind nicht mehr allgemein bekannt.
Daher nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit uns auf, damit Sie nicht bereits Planungen beginnen, die von unserer Seite aus nicht unterstützt werden können.

Ehevorbereitung - konkret
Geistliche Begleitung: Die Vorbereitung auf die Eheschließung ist ein persönlicher, aber auch ein geistlicher Prozess. Gerne stehen Ihnen unsere Priester und die übrigen Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Verfügung, wenn Sie im Zugehen auf Ihre Eheschließung geistliche Begleitung suchen. Dies gilt übrigens auch nach Ihrer Eheschließung!

Kontaktaufnahme mit dem Pfarrbüro: Wenn Ihr Entschluss herangereift ist, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Pfarrbüro auf. Ihnen geht es darum, den Ort und den Termin auszumachen. Bevor dies allerdings geschehen kann, muss zunächst die Frage besprochen werden, ob einer von Ihnen beiden bereits in irgendeiner Form (auch nichtkirchlicher Form) mit einem anderen Partner / Partnerin schon einmal verheiratet gewesen ist. Falls ja, muss möglichst bald in einem ausführlichen Gespräch mit einem der Priester geklärt werden, ob eine kirchliche Eheschließung möglich ist. Gleiches gilt, wenn Kinder aus früheren Beziehungen hervorgegangen sind (auch wenn keine Heirat erfolgte).

Termin und Ort klären: Unsre Pfarrsekretärinnen bemühen sich für Sie darum, ob ein Geistlicher an dem von Ihnen gewünschten Termin zur Verfügung steht, ob die Kirche frei ist und erbitten schon zu diesem Zeitpunkt eine Reihe von Angaben, die für die weitere Vorbereitung hilfreich sind.
Bitte beachten Sie, dass bei einer Trauung an einem Vormittag als Uhrzeit nur 10.30 Uhr und am Nachmittag als Uhrzeit nur 14.30 Uhr möglich ist. Trauungen sind des Weiteren nur an Werktagen möglich.

Vorbereitungsgespräch: Beim Entschluss zu heiraten, steht für Sie zunächst die persönliche Entscheidung für Ihren Partner bzw. Partnerin im Vordergrund. Die Eheschließung ist aber zugleich ein öffentlicher Akt, der vom katholischen Kirchenrecht geregelt ist (vergleichbar dem staatlichen Standesrecht). Bei dem Vorbereitungsgespräch werden die kirchenrechtlichen Fragen besprochen und in einem Ehevorbereitungsprotokoll niedergeschrieben. Falls Sie nicht in einer der Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft Schmelz getauft wurden, benötigen Sie für das Gespräch einen aktuellen Taufschein, den das Pfarramt Ihres Taufortes gerne ausstellt. Aus der Bescheinigung müssen die Daten der Taufe, der Firmung (falls gegeben) und die Tatsache, dass Sie noch ledig sind, hervorgehen (Nachweis des Ledigenstandes). Falls Sie bereits standesamtlich miteinander verheiratet sind, bringen Sie am besten auch das vom Standesamt ausgestellte Familienstammbuch zum Vorbereitungsgespräch mit.

EheGottesdienstvorbereitung: Für die Gestaltung und konkrete Vorbereitung des Traugottesdienstes gibt es viele Details zu besprechen: Ablauf, Musik, Lieder, ... Dazu werden meist weitere Gespräche vereinbart. Der Gottesdienst soll ansprechend, persönlich und lebendig werden, aber auch den liturgischen Regeln folgen.

Wenn Sie Fragen haben können Sie sich in Verbindung setzen mit: Pfarrer Thomas Damke oder mit dem Geistlichen, der Sie trauen wird.