Nachbericht - Versöhungsweg für Erwachsene

„Es war sehr schön!" – „Ich nehme viel in meinen Alltag mit." – „Kann man den Versöhnungsweg bald wieder gehen?"

Das waren nur drei von mehreren Aussagen von Personen, die den Versöhnungsweg für Erwachsene vom Palmsonntag bis zum Dienstag der Karwoche in der Kirche in Bettingen bei dezenter Panflöten-Musik und ausgeleuchteten Stationen „gegangen" sind.

IMG 20180327 155123Ausgehend von der Besinnung auf die eigenen Wurzeln des Glaubens, der Taufe, stand bei der zweiten Station des Weges die Frage „Wer bin ich?" im Mittelpunkt. Vorhandene Spiegelscherben zeigten das eigene Angesicht, aber auch die Ge-brochenheit Lebens. Weiter ging der Weg zur „Kreuz-Station". Gerade in der Karwoche steht das Kreuz im Zentrum – Zeichen für Leid, Not, Trauer, Probleme und Unfrieden.

„Sich dieser Realität zu stellen, für sich zu benennen, ging es weiter auf dem Weg zur „Klage-Mauer". In Öffnungen von Bausteinen konnten die eigenen persönlichen Klagen und Sorgen auf Zetteln notiert werden und – ähnlich wie bei der Klagemauer am Tempelberg von Jerusalem – in die Ritzen gesteht werden. Alle Klagen wurden in das Osterfeuer in Limbach geschüttet, dass sie symbolhaft vernichtet werden und hell in den Herzen der Menschen lodern.

IMG 20180326 173310Die nächste Station des „Versöhnungsweges" hieß „Spuren im Sand": Wer hat mir im Leben geholfen? – Wem konnte ich in meinem Leben helfen? Die Geschichte von den Spuren im Sand konnte man hören und eine „Fußspur" im Sand hinterlassen. Die letzte Station war dem „Dank" vorbehalten. Wem oder für was kann ich nach diesem Weg danken? Eine stattliche Anzahl von Rückmeldungen fand auf der ausgelegten Tapetenrolle ihren Niederschlag.

Wer wollte, konnte nach dem ca. 60 minütigen „Weg" in das eigene Ich ein Gespräch mit Gemeindereferentin Conny Clodo oder Pfarrer Thomas Linnartz führen.

„Es war eine schöne Vorbereitung auf Ostern. Es hat mir gut getan in Ruhe mir Gedanken über mich selbst und über Gott zu machen. Im Alltag komme ich nicht dazu. Dafür bin ich froh hier gewesen zu sein", versicherte eine Teilnehmerin.

Ein Kompliment, das auch denen gilt, die mit geholfen haben den „Versöhnungsweg für Erwachsene" zu konzipieren, auf- und abzubauen und für die Begleitung während der Aktion anwesend waren.

Fotos: Katharina Hilker, Außen
Text: Thomas Linnartz, Außen

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