Pflegeneuerungsgesetz – Zweites Pflegestärkungsgesetz


leben and handeln bunt 

Seit Januar 2017 sind die Neuerungen der gesetzlichen Pflegeversicherungen in Kraft. Viele Fragen stellen sich:

Was ist der Unterschied zwischen Pflegestufe bzw. Pflegegrade?

Ab wann wird Pflegegrad gewährt?

Welche Hilfen bieten Pflegekassen außer Geldleistungen?

Wer gewährt Leistungen?

Verläuft Begutachtung anders?

usw.

Eine Referentin vom MDK wird über die wichtigsten Punkt des Zweiten Pflegestärkungs-gesetzes informieren und im Anschluss weitere Fragen beantworten.

Termin: Donnerstag, 18. Oktober 2018
Zeit: 19.15 Uhr
Ort: Pfarrheim „St. Marien" Schmelz-Außen, Marienstraße 15, 66839 Schmelz

Die Veranstaltung wird von der Kolpingsfamilie  Schmelz St. Marien angeboten. 

Herzliche Einladung an alle Interessierten.

Nachbericht - Versöhungsweg für Erwachsene

„Es war sehr schön!" – „Ich nehme viel in meinen Alltag mit." – „Kann man den Versöhnungsweg bald wieder gehen?"

Das waren nur drei von mehreren Aussagen von Personen, die den Versöhnungsweg für Erwachsene vom Palmsonntag bis zum Dienstag der Karwoche in der Kirche in Bettingen bei dezenter Panflöten-Musik und ausgeleuchteten Stationen „gegangen" sind.

IMG 20180327 155123Ausgehend von der Besinnung auf die eigenen Wurzeln des Glaubens, der Taufe, stand bei der zweiten Station des Weges die Frage „Wer bin ich?" im Mittelpunkt. Vorhandene Spiegelscherben zeigten das eigene Angesicht, aber auch die Ge-brochenheit Lebens. Weiter ging der Weg zur „Kreuz-Station". Gerade in der Karwoche steht das Kreuz im Zentrum – Zeichen für Leid, Not, Trauer, Probleme und Unfrieden.

„Sich dieser Realität zu stellen, für sich zu benennen, ging es weiter auf dem Weg zur „Klage-Mauer". In Öffnungen von Bausteinen konnten die eigenen persönlichen Klagen und Sorgen auf Zetteln notiert werden und – ähnlich wie bei der Klagemauer am Tempelberg von Jerusalem – in die Ritzen gesteht werden. Alle Klagen wurden in das Osterfeuer in Limbach geschüttet, dass sie symbolhaft vernichtet werden und hell in den Herzen der Menschen lodern.

Weiterlesen: Nachbericht - Versöhungsweg für Erwachsene

Coffee & Milk Stop in "St. Marien"

plakat-coffee-stop aussen

Bei den Menschen sein - Seelsorge heute

Lukas 16, 19-22
Armer reicher Mann
Walter Quintus
  Lukas 15, 20-22
Er fiel ihm um den Hals und küsste ihn
Walter Quintus
Wer reich ist hat Verantwortung für den, der arm ist!
Solidarische Gerechtigkeit oder gerechte Solidarität.
Lieben heißt: Sehen was der Andere braucht!
Ein Bett für die Nacht, das Brot auf dem Tisch und einen Menschen der zu mir sagt, dass er mich
mag: Existenzminimum.
Nicht die Reste der Satten.
Wohl aber das gerecht geteilte Mittel zum Leben. Arbeit und Autonomie.
Alt, krank, behindert — solidarische Mitnahme auf den Weg der Nächstenliebe und der gegenseitigen Hilfe in Verantwortung. Alle sind Abbilder Gottes, seine Töchter und Söhne unsere Schwestern und Brüder — das muss erlebbar sein.
Unsere Verkündigung ist nur würdig und recht, wenn sie authentisch in der Lebenspraxis belegt ist.
Denn auf der Basis von Vertrauen (Glaube), Lebensbejahung (Hoffnung) und Beziehungsfähigkeit (Liebe) geht es um das Erscheinungsbild und die Glaubwürdigkeit diakonischen Handels.
Der Akzent ist deutlich: für die Armen
Nicht die ausladen, die intern kirchenkritisch sind, sondern die, die ihrer Verantwortung als Reiche nicht gerecht werden.
  Nur eines ist wichtig: Du bist wieder da, daheim bei mir.
In der Umarmung erlebt der Sohn seine wahre Heimat. Im Kuss der Vergebung erahnt er seine
Heimstatt — sein Zuhause — das neue Leben.
Such die Umarmung und Vergebung wird dir geschenkt.
Frohbotschaft des Lukas: Gott ist wie ein barmherziger Vater.
Freiheit, Zeit und Geduld sowie permanente Begrüßungsbereitschaft mit Wiederaufnahme und offener Tür.
Eine Botschaft voller Hoffnungskraft .
Eine Ermutigung zum Glaubensleben .
Eine Einladung zur ewigen Liebe.
Ein Gottesbild voller Güte und Verstehen.
Keine Worte — nur Empfang — einen Kuss zur Begrüßung.
Keine Verdammnis — herzliche Umarmung.
Keine Vorwürfe — Ring der Würde.
Keine Befragung — Kleid zum neuen Leben.
Nicht hinaus in Kälte und Finsternis, sondern Fest im Licht der Vergebung.
Nicht Wasser und Brot, sondern Labung am Wein und Freude am festlichen Saal, in dem das neue Leben aufgetischt wird.
In den Armen Gottes ist der Himmel.

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